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Schneeman

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BeitragThema: DTM    Do Jan 10, 2019 6:50 pm

DTM 2019: Wie schnell sind die neuen Turbo-Autos wirklich?
Über 600 PS, 300 km/h Topspeed: Die Daten der neuen Turbo-Autos in der DTM klingen beeindruckend. Aber wie sieht es tatsächlich auf der Strecke aus?

Über 600 und damit rund 100 PS mehr als die bisherigen V8-Sauger sowie angeblich 300 km/h Höchstgeschwindigkeit: Die theoretischen Leistungsdaten der neuen Turbo-Rennwagen für die DTM-Saison 2019 klingen durchaus beeindruckend. "Die Rundenzeiten werden je nach Strecke zwei oder drei Sekunden schneller sein als bisher", wurde der frühere DTM-Champion Mike Rockenfeller jüngst in einer Pressemitteilung von Audi zitiert.

Die DTM samt ihrer Hersteller rührt seit Monaten die Werbetrommel für die neuen Autos, die ab 2019 mit Turbo-Aufladung und vier statt acht Zylindern aufwarten. Doch können die 'Neuen' auch halten, was bis jetzt versprochen wurde?

Motorsport-Magazin.com liegen exklusiv Daten von den letzten Testfahrten in Jerez vom 10. bis 12. Dezember 2018 vor, die eigentlich nicht an die Öffentlichkeit hätten gelangen sollen. Da auf der spanischen Rennstrecke sowohl die Turbo-Autos als auch ihre V8-Vorgänger gleichzeitig ihre Runden drehten, lässt sich ein erster Direktvergleich ziehen.
Turbo-Auto nur 1,587 Sekunden schneller
Nico Müller erzielte die schnellste Rundenzeit aller Fahrer mit einem Turbo-Audi RS 5 in 1:32.428 Minuten (172,467 km/h). Die beste Rundenzeit eines DTM-Autos mit V8-Motor auf der 4,428 Kilometer langen Strecke ging auf das Konto von Audi-Markenkollege Jamie Green. Der Brite benötigte 1:34.015 Minuten (169,556 km/h). für seine beste Runde. Damit war Green lediglich 1,587 Sekunden langsamer als Müller im Turbo-Auto.

Müller, der mit Rockenfeller die Testarbeit im Audi RS 5 Turbo erledigte, legte am letzten der drei Testtage in Jerez 118 Runden zurück, Young-Driver-Referenzfahrer Green dagegen nur 31 Umläufe. Mit Blick auf Rundenzeiten von früheren Testfahrten, wie dem Young Driver Test (zuletzt) 2016 an gleicher Stelle, lässt sich belegen, dass Green durchaus schnell unterwegs war.
Turbos mit voller Leistung unterwegs?
Das führt zu der interessanten Frage, ob die Turbo-Prototypen beim Test wirklich schon mit voller Leistung unterwegs waren. Ein Zeitunterschied von rund eineinhalb Sekunden klingt zunächst einmal nicht allzu spektakulär, wenn man den brandneuen Motor mit einem Aggregat vergleicht, das seit dem Jahr 2000 durchweg in der DTM zum Einsatz gekommen ist - und der angeblich rund 100 PS mehr leisten soll.

Auch das Brechen der von Euphorikern vermuteten Topspeed-Schallmauer von 300 km/h muss bezweifelt werden. Auf der 600 Meter langen Geraden in Jerez erzielte Rockenfeller nach Informationen von Motorsport-Magazin.com mit 257 km/h den Höchstwert. Beim vorangegangenen ersten Turbo-Test in Estoril soll das schnellste Turbo-Auto auf der 985 Meter langen Geraden mit 292 km/h gemessen worden sein.

Zum Vergleich: Die langgezogene, ultraschnelle Parabolika-Linkskurve auf dem Hockenheimring gilt mit rund 1.000 Metern Länge als schnellster Streckenteil im DTM-Rennkalender. Hier erzielte der 2012er Champion Bruno Spengler beim Saisonfinale 2018 in Hockenheim im BMW M4 DTM V8 den höchsten Topspeed mit 274 km/h...
Ps: jo mol schaun ob des a wieder sponnend wird.
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